NRW

Schnelligkeit für den Bauherren und den Bauunternehmer!

Im Gespräch mit Manfred Streng, Geschäftsleitung Vertrieb Hebel,
über das neue Hebel Bausystem BosT (Bauen ohne separates Tragwerk)



Herr Streng, was ist das Besondere an der Bauweise ohne separate Tragekonstruktion?

Streng: Wie der Name schon sagt, ist bei dieser Bauweise kein separates Tragwerk aus Stahl, Stahlbeton oder Holz notwendig. Die Wandplatten sind in sich tragend und können einfach und vor allem schnell zu einer stabilen Gebäudehülle gebaut werden. Die Platten werden mit speziell auf Porenbeton abgestimmtem Leichtmörtel verklebt und leicht versetzt montiert. Der Baustoff Porenbeton selbst verfügt über eine hohe Massivität und Stabilität und eignet sich optimal für diese Bauweise.

Herr Streng, Sie sprechen über Schnelligkeit bei der Montage?

Streng: Der Vorteil der Bauweise ohne Extratragwerk ist, dass durch den Wegfall der oft aufwändigen Tragekonstruktion Zeit und Geld gespart werden kann. Die Platten werden bereits einbaufertig geliefert und können sofort nach Fertigstellung des Fundaments montiert werden, kleine Gebäude stehen bereits nach einem Tag und sind dann sofort nutzbar. Für Bauherren, die akuten Bedarf an weiteren Räumen haben, ist diese Bauweise unschlagbar, zumal das Gebäude letztendlich zahlreiche Vorteile gegenüber Bauten aus Leichtbaustoffen hat.

Und welche Vorteile sind das?

Streng: Porenbeton ist massiv, brandsicher und durch seine natürlich vorkommenden Grund- und Rohstoffe nachhaltig und ökologisch unbedenklich. Unschlagbar aber ist vor allem die Wärmedämmeigenschaft. Sie sorgt für eine ganzjährig angenehme Innentemperatur und ein stabiles Raumklima ohne hohen Kostenaufwand für Heizung oder Kühlung. In der Regel kann sogar komplett auf zusätzliche Kühlungsanlagen verzichtet werden – perfekt, wenn sensible Geräte oder Stoffe gelagert werden, die eine konstante Innentemperatur brauchen. Gebäudehüllen können außerdem monolithisch errichtet werden, was z.B. bei Kopf- und Anbauten zur Minimierung von Energieverlusten durch Wärmebrücken beiträgt. Porenbeton ist extrem belastbar und hält selbst extremen Wetterverhältnissen stand. Die innenliegende Stahlbewehrung bietet einen erhöhten Einbruchschutz, ein kritischer Punkt besonders bei separat gebauten Gebäuden mit wertvollen Inhalten. Hier kommt auch die außerordentliche Brandsicherheit des Baustoffs ins Spiel – die Wandplatten verhindern das Ausbreiten und Übergreifen von Bränden innerhalb und außerhalb der Gebäude. Das ist mit Gebäuden aus anderen Baustoffen, z.B. Blech, Holz oder Beton so kaum möglich. 


"AUFGRUND VON FACHKRÄFTEMANGEL UND LANGEN BAUZEITEN IST BosT AKTUELL DIE RICHTIGE LÖSUNG
FÜR DEN BAUHERREN ABER EBENSO FÜR DAS BAUUNTERNEHMEN",

Manfred Streng


Für wen ist die Bauweise ohne Extratragwerk interessant?

Streng: In erster Linie ist das Bauen ohne separates Tragwerk besonders interessant für Bauherren, die Nutzbauten errichten wollen. Das können zum Beispiel Lagerräume für Geräte, Fahrzeuge oder Technik sein; Lagerräume für empfindliche Stoffe wie entzündliche Materialien oder Chemikalien, Technikräume für sensible Technologien wie Messinstrumente, Server, technische Infrastrukturen. Es können aber auch An- und Kopfbauten an bestehende Gebäude sein, nachträglich geplante kleinere Ausstellungsräume, Verwaltungs-, Verkaufs- oder Büroräume. Natürlich sind auch Anbauten an öffentlich genutzte Gebäude denkbar, zum Beispiel Sozial- und Sanitärräume an Sport- und Veranstaltungshallen. Optimal ist unsere neue Bauweise für Bauherren, die in kurzer Zeit hochfunktionelle, stabile Gebäude benötigen und nicht auf die bewährten Produkteigenschaften von Porenbeton verzichten wollen.  

Unser Gesprächspartner
Hebel meinhallenbau.de

Herr Manfred Streng, Geschäftsleitung Vertrieb Hebel

Xella Aircrete Systems GmbH
Düsseldorfer Landstr. 395
47259 Duisburg
www.hebel.de